4
der bis zu Ende des IahreS 1851 auf ungefähr L. 45,000 a.W. ansteigen wird, während der Fond deö PfrundhaufeS zu Klüsen mit Inbegriff deS Landes und der Gebäulichkeiten L. 103,974 a. W. beträgt.
Vieles und Schönes' Ist während dieses Zeitraums in unserm kleinen Ländchen durch die' Einsicht und Umsicht der LandeSbe- Hörden inS Leben gerufen worden.- Die Läberbergerstraße wurde vollendet; ein Straßenzug von BalSthal bis GänSbrunnen geführt; die Amtsbezirke Dörnach und-Thierstein mit einem künstlichen« und köstlichen-Straßennetz durchsponnen ; die Straße von Solothurn bis Aarau mit großen Kosten korrigirt. — Die Waldungen wurden vermessen, und zum größten Theil, unter Oberaufsicht deS Staates an die Gemeinden abgetreten; auch ist eine Bewirthschaft, welche den nachhaltigen Ertrag der Forsten sichert, gesetzlich eingeführt. — Der Zehnt- und Boden- zinsloSkauf ist durch Gesetze, welche die beidseitigen Interessen berücksichtigen, bewerkstelligt. — Ein ganz neues Civilgefetzbuch ist in Wirksamkeit getreten. — Das BrandversicherungSgefetz wurde den Bedürfnissen entsprechend revidirt. — Der Gehalt der Professoren wurde den Forderungen gemäß, - die man an diese Lehrer stellt , bescheiden erhöht. Zu gründlicher Heranbildung tüchtiger Schullehrer wurde ein Schullehrerseminar gegründet, und die Besoldung der'Primarlehrer vermehrt. — In den Gefangenhäusern 'sind kostspielige Verbesserungen eingeführt und eine wesentliche Umgestaltung sämmtlicher Strafanstalten wurde durch eine Besichtigung der bessern Anstalten der Art,
z. B. il? Bern, Lausanne, Genf, Zürich und St. Gallen von __ ji ..
geschlagen werden. — Es ist also Unkenntniß oder Bosheit, wenn
hie und da gemnnkelt wird, die Bettagsstenern werden eigentlich zur - - Speisung der Staatskasse verwendete -*' 3i ; 1 7,;

