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die Bäume gegen Thiere schützen, so setzt man beim Eingraben gleich Pfähle dazu und umgibt sie mit Dornen.
Die Erde muß um den Stamm herum rein gehalten und anfangs einige Male anfgelockert werden.
Vom Veredeln der Maulbeerpstanzen.
Die Maulbeerbäume, welche das den Seidenraupen dienlichste und zuträglichste Laub liefern, sind, wie schon erwähnt, die veredelten Sorten, besonders der bereits vielbekannte italienische edle Maulbeerbaum, wenn man ihm die schon besprochene günstige, sonnige, luftige Lage anweisen kann; daher jeder vernünftige Maulbeerbaumzüchter auch trachten wird, sich von dieser den größten Vortheil bringenden Art auch solche Bäume zu ziehen, und überall Versuche für deren Acclimatisirung zu machen. Die veredelten Bäume tragen größeres, nahrhafteres und reichlicheres Laub; man kann daher von einer gleichen Anzahl Bäume mehr Raupen ziehen; die veredelte Art wächst nicht so struppig, braucht daher nicht so sehr beschnitten zu werden, was bei größeren Pflanzungen eine bedeutende Zeitersparung ist; ferner lassen sich die Bäume der veredelten Art leichter pflücken, und da ihr Laub größer ist, erfordert dieß auch weniger Zeit.
Da die Bäumchen, welche man aus dem Samen erhält, selbst wenn sie aus der edlen Art abstammen, nur Wildlinge sind, so müssen auch diese veredelt werden.
Die Veredlung kann man entweder an den Aesten der erwachsenen Bäume vornehmen, oder es werden die jungen Bäumchen, wenn sie bei 3 Jahre in der Baumschule stehen, veredelt. Daß das Veredeln der Bäume durch Pfropfen, Copuli- ren oder Oculiren (am besten im April) geschieht, ist wohl jedem Landmanne schon bekannt, und hier überflüssig zu erklä-

