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können, bis man Gelegenheit hat, dieselben vortheilhaft zu ver­kaufen oder selbst abzuspinnen.

Auf welche Art man sie tödtet, wird spater besprochen werden.

Wer nun seine Galetten sobald als möglich nach der Sor tirung selbst tödtet, was jedoch immer nach ö bis 6 Lagen geschehen müßte, der hat dann auch nicht nöthig, die Absonde rung nach den drei verschiedenen Tagen vorzunehmen, sondern sich vielmehr zu beeilen, seinen Cocons-Lorrath zu tödten.

Beim Auslösen der Cocons aus den Reisern ist Folgen­des zu beobachten:

Man muß sie vorsichtig herausnehmen, um die Puppe darin nicht zu zerdrücken, was die Seide unrein machen würde.

Die Flockseide, welche um die eigentlichen Cocons wie Baumwolle rings herum hängt, ist vorsichtig von den Cocons und von den Reisern abzulösen und eigens zu sammeln, weil auch die Flockseide, wenn man sie rein hält, ihren Werth hat.

Die Cocons müssen dann in 4 Sorten geschieden werden, wovon jede Sorte einen andern Werth hat, und zwar:

1. Die ganz guten und ziemlich harten Cocons haben den besten Werth.

2. Die unvollendeten, weichen.

3. Die nassen, steckigen oder beschmutzten, worin die Pup­pen, abgestorben sind, und

4. die Doppel-Cocons, wo nämlich 2, auch 3 Raupen ihre Cocons zusammengesponnen haben, was man leicht an der Form unterscheidet, sind minder werth.

Man kann auch die weißen und gelben Cocons abgeson­dert halten.

Hat man nun alle Cocons oder Galetten gehörig geschie-