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Die Weibchen, welche etwas größer sind und einen längeren Leib haben, bewegen sich fast gar nicht, dagegen sind die Männchen lebhafter; doch zum Fliegen sind beide ungeschickt.
Bald nachdem sie herausgekrochen sind, entleeren sie sich eines gelben llnrathes; man muß daher bei Sonnenaufgang zugegen fein, sie gleich, so wie sie herauskriechen, bei den Flügeln fassen, und die Männchen und Weibchen abgesondert auf einige ausgebreitete Bogen Löfchpapier fetzen.
Nach einer halben bis einer Stunde werden mehrere Bogen Papier, deren Rand man aufwärts biegt, auf einige Lagertäfeln gelegt.
Auf jeden Bogen setzt man in Abständen reihenweise gegen 30 Weibchen und gibt dann zu jedem Weibchen ein Männchen, welches sogleich herumschwirrt und das Weibchen begattet. So fährt man fort, bis alle Weibchen mit Männchen versehen sind.
Oft flattern einige Männchen herum; deßwegen muß man Nachsehen und sie zu Weibchen bringen.
Nach 6 Stunden ist die völlige Befruchtung erfolgt. Um 1 bis 2 Uhr Nachmittag zieht man die Männchen von den Weibchen ab, indem man beide an den Flügeln faßt, so daß sich ihre Köpfe von rückwärts nähern.
Die Männchen kann man in eine Schachtel legen, um die frischesten davon am nächsten Tage, wenn nicht genug Männchen ausgekrochen wären, wieder zu neuen Weibchen zu geben.
Sollte man aber zu viel Weibchen haben, denen man nicht gleich Männchen geben kann, so muß man schon gegen 12 Uhr einige Männchen trennen und sie zu den noch ledigen Weibchen geben.
Ließe man die Weibchen lange unbegattet, so fangen sie auch an Eier zu legen, die aber alle zu nichts taugen, weil sie

