gen Entfernung von Thalkirchen, daß sie Fußpro­menaden nicht ausschließen, um sich auch auswär­tig angenehm zu unterhalten, wahrend die Anstalt selbst in ihren Räumen für Bewegung, und Zeit­vertreib gesorgt hat, indem sie den Badgaften ein Forte-Piano, ein Billard, und eine Kegelbahn zur Verfügung stellt, auch eine nicht unbedeutende Sammlung von Schriften über die Kaltwasser- heilkunde unterhalt, und täglich Gelegenheit hat, aus Leihbibliotheken in München um sehr gerin­gen Preis Schriften kommen zu lassen, wie sie die Badgäste nur zu lesen wünschen möchten.

So wäre also nach meiner Ansicht gegeben, was über die Kaltwasserkur im Allgemeinen gesagt werden kann, und wie sie sich besonders in meiner Anstalt in Thalkirchen bewährt hat sie wird von auswärtigen, und einheimischen Aerzten be­sucht, es werden ihr von ihnen Kranke zugewiesen, einige von ihnen haben sich selbst schon in der Anstalt der vollen Kur unterworfen, und noch bis­her hat Keiner von diesen, oder von den überwie­senen, oder übrigen Kranken sie mit Unzufrieden­heit über die Behandlung, über den dortigen Aufenthalt, oder über die Berechnung der Kosten verlassen. Biele aus München selbst, und der Um­gegend bedienen sich der Kur in derselben, indem