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stärkt und reiniget eS die Eingeweide, Herz, Lunge, Le­ber ii- f. w., verhilft dem Blute und den Säften zum gleichen und freien Fortgang durch alle Adern bis auf dre kleinsten Röhrchen in den Ausführungswegen, wo^ es alles Scharfe und Nachtheilige mildert, verdünnet und wegschaffen hilft. Durch die ungehinderte Verdau- . ung und dem Blutumlauf werden auch die Muskeln und Nerven gestärkt kurz alle Lebens- und Leibes- vcrrichtungen erhalten durch das frische Wasser eine freie und regelmäßige Ausübung und darin besteht die G e- sund h eit.

Im Knaben- und Mädchenalter erregt Ueberfluß an Nahrungssaft Dicke der Säfte und des Blutes. Die­sem Nebel vorzubeugcn gebe man ihnen frisches Wasser zu trinken. Dem Jünglinge und dem Mädchen wird das kalte Wasser alle Aufwallungen dämpfen und un­terdrücken, wo hingegen Bier, Kaffee und Wein selbe erregen und befördern, ja sogar Oel inS Feuer gießen. Dem männlichen und weiblichen Alter, das mehr zu » Entzündungen,* Fiebern u. s. w. durch den Genuß star­ker Speisen geneigt ist, so wie das vorgerückte Alter zu Verstopfungen und Verhärtungen, wird das kalte Was­ser allein Hülfe und Genesung verschaffen.

Wer fleißig frisches Wasser trinkt, sich fleißig da­mit am ganzen Leibe von oben herab wäscht und ein- rcibt wer es fleißig hinaufschnupft, sich damit gur­gelt, der wird so manches Nebel am Leibe verhüten und das bereits vorhandene gewiß mildern, oder vertreiben. Er wird zwar den Einflüßen der Luft und Witter­ung nicht völlig ausweichen können, aber doch nie be­deutend erkranken. Er wird sich dabei gesund und mun­ter erhalten, und ein hohes Alter erreichen. 4

f) Wirkung des kalten frischen Wassers.

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Das gesündeste Trinkwasser ist ohne Zweifel dasjenige, welches rnn unverdorbenen Gaumen am besten schmeckt

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