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mittel, indem eS alles Feindliche für die Gesundheit zerstört.

Eine andere Heilwirkung übt das frische Wasser durch seine Kälte. Beim Eintritt in daS kalte Bad wird daS flüssige zunächst unter die Oberfläche der Haut gebracht. Bei der darauf folgenden Erwärmung kehrt das Blut . mit doppelter Stärke auf die Oberfläche zurück und bringt aus dem Innern manche Krankheitsstoffe mit sich. Während dieser Reaktion (Gegenwirkung) dampft und arbeitet die Haut, um die herausgeführten KrankheitS- stoffe auszuscheiden und den gewaltsam unterbrochenen regelmäßigen Zustand wieder herzustellen.

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Zweierlei sind die Wirkungen des Wassers daß eS nämlich den Durst stillet und den Körper reiniget, in­dem keine andere Flüssigkeit so belebend und stärkend wir­ket, als reineS frisches Wasser. Ja das kalte Wasser besitzt so eigenthümliche Kräfte und bringt so erstaunliche > Wirkungen hervor, daß eS weder im innerlichen noch äußerlichen Gebrauche durch etwas anderes ersetzt wer­den kann. Es befördert die Verdauung, erfrischt und belebt den Körper, verdünnet und reiniget die Blutmasse, schafft alle Krankheitsstoffe und Schärfen mittels der Ausdünstung und des Harnes aus dem Leibe, erweckt Eßlust, reiniget den Magen und Gedärme. Die in dem Wasser enthaltenen Kohlensäure, d. i., wenn Wasser beim Einschenken im Glase Perlen wirft reitzt die Verdauungswerkzeuge, die Gedärme, die Blutgefäße, befördert die Bildung des BluteS und regt das ganze Nervensystem auf eine milde und wohlthätige Weise auf die dem Wasser beigemischten salzigen und erdigen > Theile verleihen ihm mehr auflösende Kraft und reizen den Gaumen. Daher eignet sich daS Wasser für jedes Alter und Geschlecht, für jede Konstitution, jedes Klima, jede Jahreszeit und Lebensweise, alS das vorzüglichste Getränk, es stellt daS Gleichgewicht im menschlichen Organismus her, ersetzt am schnellsten verlorne Säfte

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