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deren Nähe eS kommt — regt die verjährten Stockungen in den Säften aus dem tiefsten Grunde auf, treibt diese krankhaften Stoffe, die verdorbenen Säfte, Säuren, Schärfen, durch erregtes Dünsten, Schwitzen und Harnen aus dem Leibe — spült alle Cruditäten (Unverdaulichkeiten) oder verlegene rohe Massen auS dem. Magen und Darmkanale heraus — erweckt Eßlust und verursacht doch keinen quälenden Hunger — verschafft die beste Verdauung, reizt die gesunkene Nerventhätigkeit gleichmäßig auf, stimmt aber die überreizte Nerventhätigkeit gleichmäßig wieder herab, reinigt die ganze Menschennatur aus, erfrischt, ermuntert und erheitert, belebt und stärkt und legt folglich zu einem gesunden und langen Leben den sichersten Grund.
Der Genuß des frischen WasserS wirkt ferners in hitzigen Krankheiten, wo daS Verlangen darnach unbe-^ zähmbar ist, als daS einzige Mittel. ES wirkt um so reiner, je weniger eS Zusatz irgend einer andern Art hat und je frischer eS ist, daher ohne allen Eckel ge->- trunken werden kann. DaS frische Wasser reiniget undf erfrischt die Mundhöhle und tilgt die große Hitze utibi Qual, welche so oft den Magen beschwert, z. B. beim sogenannten Sodbrennen — in gallichten Fiebern im Nervenfieber u. s. w. ES löst die verdorbene Galle und den zähen Schleim, der an den Magenwänden und den Gedärmen klebt, auf. Es stärkt äußerlich angewendet, die Muskeln des ganzen Körpers, innerlich die Muskeln des Magens und befördert am besten die völlige Auflo-'' sung der genossenen Speisen im Magen und die Schei-, düng dessen, was ins Blut als wahrer Lebenssaft übergehen und was als unbrauchbar für den Körper auSge- schieden werden soll. S
DaS genossene Wasser erkräftiget den ganzen Zug der ersten Wege so, daß alle Funktionen, auch die untersten Partien in gehöriger Ordnung und auf erforder-. liche Weise von Statten gehen; — eS kühlt, wenn übermäßige Hitze einen Theil des Körpers belästiget und ruft hinwieder auch die Wärme hervor; — es be-

