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längerer Fortsetzung einen Stoffwechsel deS ganzen Körpers. Bemerkt man gleich anfangs, daß sich vom Halse herauf der Schleim los läßt, so ist es gut, täglich deS Morgens fortzusetzen, den Mund voll Wasser zu nehmen, damit so lange zu gurgeln, bis der Mund mit Schleim geschwängert ist, selben auszuspucken, mit frischem Wasser zu vertauschen und so lange fortzufahren, bis man eine Abnahme desselben bemerkt. Dieses Verfahren ist zwar mühsam, wird aber jedem mit Schleim Geplagten große Erleichterung verschaffen.
Während deS WaschenS kann man nach und nach mit vielem Nutzen kaltes Wasser in den Mund nehmen und beiläufig eine halbe Maß dazu verwenden. Nichts ist mehr geeignet, als dieses, den zähen Schleim auS dem Halse, dem Schlunde, der Mundhöhle ja selbst bis auS dem Magen zu ziehen, durch die Frische deS Wassers den ganzen Schlund bis in den Magen hinab zu beleben und sich vom Schleim zu befreien. Ein Gleiches wird auch nach dem Mittagsmahle von großem Nutzen sein, wie man sich überhaupt gewöhnen sollte, nach jedem Essen den Mund auSzuspülen. Vortheilhast und erleichternd ist eS, sich kineS kleinen Stück Schwammes zu bedienen und in Wasser geschwankt den Mund auözuretnigen, welches einem Jeden, der eS richtig gebraucht, Staunen und Wohlbehagen erregen wird. Von gleicher Heilsamkeit ist endlich die tägliche kalte Waschung deS Leibes und deS MundeS vor dem Schlafengehen.
Die Wirkungen der Mundbäder und deö GurgelnS haben StaunungSwürdigeS gezeigt. Bet Unterleibsleiden, Blähungen Hartleibigkeit u. s. w. sollen dieselben noth- wendiger Weise angewendet werden, während öfters alle andern Mittel kein genügendes Resultat lieferten nach mehrtägigem fortgesetzten Gebrauche löste sich der Magen- fchletm je mehr und mehr los, der dicke Unterleib ver- lohr sich, die Blähungen verschwanden und ersterer erhielt wieder seine normale Gestaltung. ES ist häufig der Fall, daß mit Zunahme deS Alters, besonders bet Jahrelang fortgesetzten Genuß deS Bieres der Unterleib am Anfänge

