maligem Untertauchen und nachdem er sich stark darin bewegt und den Körper mit nasser Hand abgerteben hat, steigt er eben so eilig heraus, wird mit dem trockenen Leintuche eingehüllt und in sein Zimmer zurückgeführt. DaS Gefühl der Erwärmung, der Erleichterung und deS Wohlbehagens belohnt ihn reichlich für die auSgestan- denc Mühe und stärkt ihn mit neuem Muthe zur Ausdauer, die ihm sicher die Wiedererhaltung feiner verlornen Gesundheit zuführen wird.
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e) Wirkungen der Schwitzbäder.
Durch sie werden schlechte Säfte, Niederschläge u. s. f. gezwungen, dem großen Marsch zu folgen, an die Haut zu dringen, sie werden auf diese Art aus dem Körper geschafft — in die kranken und unthätigen Organe wird eine Circulation neuerer, täglich verbesserter, frischer Säfte geführt, und rasch entführt — sie werden in ihrer Thätigkeit erhalten, bis sie sich in ihre ^Funktionen eingeübt haben, und sodann die Selbsternährung vornehmen — nämlich die Assimilation (Verwandlung) des Zugeführten in sich selbst. Alle körperliche Funktionen in ihrer Gesammtheit werden in gleiche Thätigkeit gebracht. Die Kur wirkt nicht abgesondert auf einzelne Funktionen des Körpers, sondern auf den ganzen Organismus. Bei sehr schwächlichen Personen darf daS Schwitzen vor dem Vollbade nicht angewendet werden, denn es zwingt den Organismus, alles Bewegliche an die Haut zu stoßen, wonach die oben angezeigten Wirkungen eintreten.
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f) Vom Reiben zum Schwitzen.
Wird man jählings in der Nacht von einer Uebel- keit überfallen (namentlich zur Zeit der Cholera), so fängt man, wohlzugedeckt im Bette liegend, den Unterleib mit der flachen Hand unter kreisförmigen, ungezwungen immer in derselben Richtung (oben angefangen

