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vorkömmt. DaS Uebel befindet fich in schwerem Atb- men, Drücken und Vollsein auf der Brust, vorzugsweise unter dem Brustbein mit AthmungSbeschwerden, die sich besonders beim Aufwärtssteigen auf die Stiegen in einem Hause, oder beim Ersteigen von Anhöhen ver­mehren.

Dieser chronische Katarrh besteht auch in einem ras­selnden Husten, durch welchen zäher, oft gelb und grün­lich gefärbter Schleim in großer Menge ausgeworfen wird. Die Menge deS AuSwurfS richtet sich gewöhn­lich nach der Witterung, so daß bei trockenem, warmem Wetter der Katarrh ganz unbedeutend ist, bei kaltem feuchtem Wetter sich aber außerordentlich vermehrt. Fie­berreiz stellt sich selten ein. Die Krankheit ist häufig eine Folge von früheren gehabten Katarrhen, kann auch von feuchten Wohnungen und feuchter kalter Luft her­rühren, besonders auch wenn sie dabei eine sitzende Le­bensweise führen müssen. Wenn solche Kranke in bes­sere Luft und bessere Wohnung gebracht werden kön­nen, so ist auf eine dauernde Heilung dieses mebr lästi­gen als gefährlichen Leidens durch die Wasserheilme­thode zu rechnen.

Oeftere Waschungen der Brust mit recht kaltem Was­ser, erregende Umschläge auf dieselbeRegenbäder und Wellenbäder leisten vortreffliche Dienste und heilen unter sonst günstigen. Umständen daS Uebel fast immer voll­kommen, indem dadurch eine wesentliche Reorganisation und eine vermehrte Elasticität in den Schleimhäuten erreicht werden.

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Die Influenza, allgemein verbreiteter Schnupfen, auch Grippe, und rußischer, ansteckender Katarrh genannt, ist ein Katarrh, der gleichzeitig die Rasen-, Stirn-, Hals- und Luftröhrenschleimhaut befällt, und mit nervösen Erscheinungen und Fieber verbunden ist. Die Krankheit erscheint immer als Epidemie (Seuche, ist aber nicht tödtlich). In den dreißiger Jahren nach