laßt, denen Klystiere mit abgeschrecktem Wasser folgen. Außerdem ist eS vorteilhaft, wenn man wenigstens deS Nachts erregende Umschläge auf den Unterleib legt, und später, wenn die krampfbaften Schmerlen beseitiget sind, wirken auch Regenbäder, sowie kalte Bäder ganz vortrefflich. Im erhöhtem Grade der Krankheit dürfen Ein- wickelungen zum Schwitzen in der trockenen Decke, oder nach Umstanden in nasses Leintuch mit darauf folgendem stärkendem Vollbade nicht unterbleiben; auch muß fleißig frisches Wasser getrunken werden.
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Die monatliche Reinigung.
Der gänzliche Mangel, oder die spärliche monatliche Reinigung kömmt bei bleichsüchtigen oder sehr schwächlichen Mädchen vor, ist aber nicht die Folge davon, denn es gibt auch Mädchen und Frauen, die stark, dick, und von blühendem Auslehen sind, und bei denen eS dennoch nicht zu einer regelmäßigen und hinreichenden monatlichen Aussonderung kommt. Solche Personen klagen bei allem kräftigen und blühenden Aussehen über große Schwäche und werden durch die geringste Anstrengung erschöpft. Nun geht der Andrang des BluteS läufig nach den Blutadern des Rückenmarkes, und sie klagen dann über Steifigkeit und Schmerz im Rücken, und können die Beine kaum fortbewegen, oder der Blutandrang geht nach den Blutadern des Unterleibs, wo sie dann häufig kolikartige Schmerzen in demselben, Magenkrämpfe u. s. w. bekommen, und bisweilen am öfteren Erbrechen, bisweilen an hartnäckiger Stuhlverstopfung leiden u. s. w. Veranlassende Ursachen dieser Krankheit sind Erkältungen und Durchnäffungen, geschlechtliche Ausschweifungen u. s. w.
Bei diesen Krankheiten hat die Wasserkur ausgezeichneten Nutzen und Erfolg geleistet. Sie ist in der That durch keine andere Heilmethode zu ersetzen. Die Hauptmittel sind immer Sitzbäder und Regenbäder nach den Zeugungsihetlen, die nach Umständen ein bis zweimal dcö Tages zur Anwendung kommen. Desgleichen müssen
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