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der ausdüystenden Materie entstehet, weil dnrch daS kalte Wasser dir Gefäße, durch die sie auSdünstet, gestärket, und in den Stand gesetzt werden, dieselben auSzudrü- Zen und ihk? Stockung zu verhindern. So gibt es Viele, die dieser Krankheit besonders unterworfen sind, denen daS geringste Lüftchen, der kleinste Fehler in der Diät ein Rothlauf, und zwar gewöhnlich an einem und demselben Platze verursacht. Gewiß ist örtliche Schwäche der Haut im Spiele, die zu der öfteren Erscheinung dieser Krankheit Anlaß gibt.
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Eine Eigenschaft des kalten BadeS, welche dasselbe sehr wichtig macht, ist die — Schwere, der Druck deS Wassers auf den Badenden. ES ist gewiß, daß der Körper, sobald er sich in daS Wasser begibt, in ein Element kömmt, daS schwerer, als die Luft ist, worin er zu sein gewohnt ist. Der Körper muß daher einen viel stärkeren Druck im Wasser leiden, als in der Luft. Dieser Druck steht aber in einem genauen Verhältnisse mit der Höhe der Wassersäule, die auf dem Körper steht, so daß der Druck desto stärker sein muß, je tiefer der Körper inS Wasser geht. Durch diesen Druck müssen noth- wendig die Adern der Oberfläche deS Körpers sich enger zusammen ziehen, und daS Blut mit stärkerer Kraft in die größeren Gefäße Hineinpressen; aber jn demselben Verhältniße, wie daS Herz eine größere Menge deS Geblüts empfängt, wird auch die Kraft desselben durch diese Menge stärker gereizt, und treibt in eben dem Verhält- niß mit doppelter Stärke daS Blut wieder in die äußeren Theile, der Umlauf deS Blutes wird also im Bade leb- ^er, die Verstopfungen werden aufgelöst, und die fe- Wr Theile näher auf einander gedrückt. Dadurch lösen sich die Fragen auf: warum man beim Eintritt inS Bad stärker Athem holen muß? warum man im Anfänge blaß, und hernach oft ganz roth auSsehe? Endlich warum daS Baden mitten im Strome am allerbesten und nützlichsten sei?

