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Unterbeinkleider, welche mit Bändern versehen alle Stun­den gewechselt werden mußten. Später bekam das Was­ser eine solche Schärfe, daß die Haut ganz verschwand, und das Wasser von beiden Knien bis zum Knöchel von ihm wegfloß.

Abwechselnd mußte der Kranke Regenbäder gebrauchen, nebst nassen Umschlägen. Zugleich wurden zur Stärkung stets nasse Umschläge um den Körper angewendet.

Aus diese Art wurde fortgefahren, und in Allem ge­braucht:

88 Vollbäder

250 Regenbäder

9 Fußbäder

250 kalte Überschläge an den Füßen

33 kalte Kly stiere

37 nasse Einpackungen

20 Abreibungen mit nassen Tüchern

Zuletzt wurde noch 9 Mal in wollener Decke 2 bis 3 Stunden geschwitzt.

Die Dauer der Kur war 160 Tage. Der^ Genesene verließ zum Erstaunen der anwesenden Kurgäste geheilt die Anstalt, waS er mit seiner eigenen Handunterschrist bestätiget hat.

4.

(Harthörigkeit durch Merkurialvergiftung.)

N. N., praktischer Arzt, 31 Jahre alt, trat im März in die Heilanstalt. Derselbe litt seit 2 Jahren an öfterer Heiserkeit mit zunehmender Harthörigkeit, während wel­cher Zeit alle medicinische Mittel, worunter auch Mer­kurialmittel, von ihm und seinen Kollegen in Anspruch genommen wurden; desgleichen trug er während seiner Krankheit an beiden Armen FontanelleS, welche ihm ei­nen materisirenden grindartigen Ausschlag verursachten.

In diesem bedauerungSwürdigen Zustand kam er in die Anstalt, und während seiner Kur mußten:

140 Schwitz-,

196 Voll-und