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sodann zweimal in nasse Leintücher eingepackt, worauf die Krankheit den höchsten Grad erreichte und die KristS eintrat. Nach überstandener KristS folgte Besserung, und nach Verlauf von einigen Tagen schnelle gänzliche Heilung.

Acht Tage bettlägerig, mit Fieber behaftet, wurde mit Waffertrinken fleißig fortgefahren, so daß während der Entzündung täglich 8 Maß Wasser getrunken wurden. Nach erfolgter Erholung von derKrankheit trat Appetit und Schlaf ein, und die Kräfte hatten sich schnell wieder eingestellt.

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(Heilung eines vierjährigen Unterleib- leidenS.)

N. N., 53 Jahre alt, litt feit vier Jahren an An­fällen von verschiedenen Krankheiten, welche ihn zuletzt mehr einem Skelet ähnlich machten. ES wurde alles Erdenkliche angewendet Aderlaß, Blutegel u. f. w., und alle ärztlichen Mittel, welche man im Stande war aufzutreiben.

Unter den allertraurigsten Umständen, die man sich denken kann, und dergestalt geschwächt, daß er kaum über die Schwelle der Thüre steigen konnte, betrat der­selbe im Juli die Heilanstalt. ES fand sich, daß er mit einem Leibschaden behaftet war, in der Art, daß, sobald er deS Nachts daS Bruchband weglegte, der Bruch hervortrat, welches von ihm und den Aerzten nicht berücksichtiget wurde, aber den unbeschreiblichsten Zustand herbeiführte, so, daß Patient sich nicht mehr bewegen konnte, und die fürchterlichsten Schmerzen zu leiden hatte.

ES wurde alsbald der Bruch eingerichtet, mit dem Bruchband befestiget, und ihm besonders empfohlen, auch während des BadeS selbes nicht wegzunehmen. Jedoch wurde nach jedem Bade das nasse Bruchband mit einem trockenen verwechselt.

Die ersten 4 Wochen wurden täglich 2 Regenbäder, 2 Klystiere genommen, und 4 Maß Wasser getrunken, nebstdem noch eine nahrhafte Hausmannskost genossen.