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einer Dauer von 8 Monaten, daß bei jedesmaligem Wasserlassen in die 20 Tropfen an der opertrten Wunde herauSfloßen, welches ihm sehr hinderlich war, während dem der Tripper fortdauerte, einen sehr bösartigen Charakter annahm, und viele ärztliche Mittel fruchtlos machte.
In diesem Zustande kam N. N. im Juni in die Anstalt. ES wurden
143 Vollbäder —
117 Sitzbäder —
14 Regenbäder —
39 Einpackungen zum Schwitzen —
31 nasse Einpackungen und 20 kalte Klystiere angewendet, im Durchschnitt täglich 4 Maß Wasser getrunken, nach 3 Monaten hatte sich die Fistel geschloffen, und 14 Tage später hörte der Tripper auf. Die Heilung trat ein und N. N. konnte im September (nach 100 Tagen) die Anstalt verlassen.
27.
(Heilung einer Kolik.)
N. N., 44 Jahre alt, genoß immer einer guten Gesundheit, als er sich im Sommer d. I. 1848 durch unvorsichtigen Genuß von Kirschen sammt den Körnem eine Unterleibskolik zuzog, welche ihn nöthigte, medizinische Hilfsmittel anzuwenden. Nachdem er 16 Tage hindurch Alles gebraucht hatte, waö zwei hochgestellte Aerzte n ihrer Kunst anzuwenden vermochten, nahm das Uebel o überhand, daß ihm dieselben den Rath gaben, sich so chnell als möglich inS allgemeine Krankenhaus bringen zu lassen. Da N. N. hiezu kein Zutrauen hatte, die ärztlichen Mittel ihm auch allen Glauben benahmen, das viele fruchtlose Mediciniren ihn in Schrecken gesetzt hatte, und da er den Tod vor seinen Augen zu sehen glaubte, ergriff er das letzte Mittel, und ließ sich im July in die Wasserheilanstalt bringen.
Sein Uebel hatte einen solchen Grad erreicht, daß er sich wie ein Wurm wand, vor Schmerz die Zähne loS- gebissen und geknirscht hatte, dergestalt, daß er sich
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