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1 Uhr noch nach der Anstalt zu bringen. Der Kranke ward alsogleich in ein Vollbad gebracht und inS Bett gelegt, in welchem er den Rest der Nacht zubrachte. DeS andern Morgens ward dasselbe wiederholt, einige Klystiere angewendet und am dritten Tage ward daS Uebel schon ganz beseitiget, so, daß er täglich in die Stadt gehen und seinem Geschäfte nachsehen konnte. Er gebrauchte noch 14 Tage lang die Kur zur Stär­kung, und befindet fich nun wieder im Zustande frü­herer Gesundheit.

29.

(Heilung von Kongestionen.)

N. N., 36 Jahre alt, litt seit einem Jahre an Kon­gestionen deS Blutes nach Brust und Kopf, so daß es ihm an seinem Geschäfte sehr hinderlich war. Im Juli kam er in die Anstalt zu Thalkirchen.

ES wurde folgende Wasserkur angewendet:

64 Vollbäder

29 trockene Einpackungen mit Schwitzen

21 nasse Einpackungen in Leintücher, und 18 nasse Ueberschläge mit täglichen 4 Maß Was­sertrinken.

Der Erfolg war so gut, daß der Andrang des Blutes sich verlor, Schwindel und Kongestionen ganz aufhör­ten, an denen er bisher viel zu leiden hatte, in der Folge sich von selben ganz befreit fühlte und nach 41 Tagen die Anstalt verlassen konnte.

30.

(Heilung von Gicht.)

N. N., 35 Jahre alt, war seit einem Jahr an Gicht leidend, so, daß er kaum mehr aus dem Zimmer gehen konnte, dabei Tag und Nacht viele Schmerzen zu lei­den hatte.

Die medicinische Behandlung blieb ohne Erfolg, daher er sich entschloß, die Wasserkur zu gebrauchen, und ward