Form an, die Sprache wurde wieder verständlicher, die Zunahme des Körpers war sichtlich und die Verstim­mung des GemüthS verlor sich gänzlich.

In diesem gebefferten Zustande konnte N. N. nach 144 Tagen den 24. März 1849 die Anstalt verlassen und seinen Berufsgeschäften wieder vorstehen. Seine Rückkunft und das Aussehen einer wieder hergestellten Gesundheit erregte Erstaunen sowohl bei den Aerzten, die ihn schon als inkurabel aufgegeben hatten, nicht minder, als bei seinen vielfach geachteten Freunden.

33.

(Heilung eines an der Abzehrung leidenden 9jährigen Knaben.)

N. N., 9 Jahr alt, seit einem Jabre an gänzlicher Abzehrung leidend und bis zum Skelette abgemagert, wurde von zwei Aerzten allopathisch und homöopathisch behandelt, und ward, da sein Zustand sich immer ver­schlimmerte, am 10. Sept. 1848 in die Heilanstalt ge­bracht. Er klagte über Hitze und Schmerzen am ganzen Körper, während dem die Krankheit schon alle Anzeigen eines Zehrfiebers hatte. Er wurde, wie folgend, behandelt: 35 naffe Ueberschläge Tag und Nacht um den gan­zen Leib

25 Vollbäder und

6 Regenbäder, nebst Anordnung, täglich andert­halb Maß Waffer zu trinken.

In den ersten acht Tagen war schon eine Besserung seines Zustandes sichtbar. Das Zehrfieber verschwand; eS stellte sich Appetit ein; die Kräfte erwachten wieder; er nahm zu und fühlte sich gesund und hergestellt. Nach 26 Tagen den 6. October konnte er die Anstalt verlassen.

34.

(Heilung von einem Knieleiden.)

N. N., 29 Jahre alt, seit längerer Zeit an Konge­stionen leidend, wozu sich noch ein 4 Wochen anhaltender