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schiedenen allopathischen Mitteln nahm daS Uebel so über­hand, daß ihn oftmals der Kopfschmerz auS aller Fassung -brachte und zu jedem Geschäft und Verrichtung unfähig machte. In dieser bedenklichen Lage kam R. N. im Junt in die Anstalt. ES ward sogleich zur Kur geschritten. Sie bestand in:

107 Vollbädern

20 Regenbädern

15 Touchebädern

58 Einpackungen zum Schwitzen und 48 nassen Umschlägen um den Kopf und Nacken, nebst täglichem 5 Maß Waffertrinken.

Da sich nach einem Monate der Zustand verschlim­merte, und N. N. an dem Gelingen der Kur verzwei­felte, so wollte er die Anstalt in der höchsten Aufregung und unter größten Schmerzen verlassen, was ihm jedoch von dem Arzte und den anwesenden Freunden mißrathen wurde, die ihn beredeten, in der höchsten KrifiS, welche in gichtischen Kopfschmerzen bestand, auSzuharren, waS er auch befolgte, und später einsah, wie er sich geirrt hatte, denn nach 14 Tagen verließen ihn die fürchterlichen Schmerzen. Er fühlte selbst die Annäherung seiner Wiedergenesung, welche auch nach beharrlicher Ausdauer glücklich erfolgte. Nach 61 Tagen war die Heilung vollkommen; die Genesung trat ein, und er verließ ganz zufrieden gestellt die Anstalt im August.

52.

(Heilung von Augen- und Körperschwäche.)

N. N, 63 Jahre alt, weiblichen Geschlechtes, litt seit 2 Jahren an einem periodischen Kopfweh, welches ihr immer nach anhaltend 2 Tagen einen sehr starken AuSwurf von Schleim verursachte, worauf sie zwar Er­leichterung fühlte, aber der Wiederholung des nämlichen UebelS entgegen sehen mußte, wozu sich auch noch eine Mattigkeit gesellte, in deren Folge daS Augenlicht so schwach wurde, daß sie nichts mehr lesen konnte. Un­geachtet sie alle Mittel anwandte, selbst sich grüner