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licher Behandlung war, und eine Unmasse von Medicin einnehmen mußte. Durch diese gebrauchten vielen Medikamente ward sein Magen dermaßen geschwächt, daß er alle Verdauung verlor, alles Genossene von Speisen oder Getränken wieder von sich brechen mußte, und daher in einen so elenden Zustand gänzlicher Abmagerung gerieth, daß er allgemeines Mitleiden erregen mußte.
In dieser verzweifelten Lage sah er sich genöthiget, andere Mittel zu ergreifen, daher er den 4. Juni 1845 sich in der Wasserheilanstalt aufnehmen ließ. ES fand sich unter Anderem, daß bei seiner gänzlichen Abmagerung die Knochen aufgetrieben waren, welches einer Masse von eingenommenem Calomel zuzuschretben war. Indem er sich sehr leidend fühlte, ward der Anfang der Kur mit Wassertrinken und Regenbädern gemacht. Nach 14 Tagen besserte sich sein Magen, daß einige leichte Nahrung bei ihm blieb. ES stellte sich aber bet Nacht ein solcher Schweiß ein, dem gar nicht mehr, wenn er einmal eingetreten, Einhalt gethan werden konnte; daher er auch zum Schwitzen eingepackt wurde.
Von nun an ging der Schweiß in noch größeren Massen von ihm, so daß bei jedesmaligem Schwitzen I hievon 2 Maß oder 4 Pfund sich entleerten, der aber auffallend abwechselnd verschiedene Farben an der Wäsche zurückließ, und einen so scheußlichen Geruch von sich gab, daß die wollene Decke alle 8 Tage gereiniget werden mußte, außerdem der Geruch unerträglich gewesen ! wäre. Nach viermonatlichem Schwitzen ergab sich, daß ! der Schweiß nachließ und der Kranke am Körper um [ 11 Pfund zugenommen hatte. Sein Magen war bereits dermaßen gestärkt, daß er alle Speisen verdaute, nur die Milch nicht, welche ihm Beschwerde machte, und Erbrechen verursachte. Da er jedoch daran keinen Eckel hatte, und ihm Morgens und Abends nichts anderes zugelassen wurde, so ergab sich, daß sein Magen auch die Milch so gut wie andere Speisen ertragen konnte. In weiterer Behandlung der Kur kamen nebst dem vielen

