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gener Zeiten; hier vertreten sie die Tage eines Karl VI., dort den Hof Ludwig- Xlll. oder X!V. Man könnte in heiterer Mittagsstunde an den Kindern im Tuileriengarten allenfalls die Moden Frankreichs von Franz !. bis Napo- leon I. studiren.
Unsere Schneider und Näherinnen entwickeln in die» ser Hinsicht einen bewundernswerthen Umfang geschichtlicher Kenntnisse.
Sofort stellen sich neue Sorgen ein. Wenn die Ge- sundheit nicht wankt, so ist das liebe Wesen doch höchst gebrechlich. Um es kräftig zu machen, muß man es in jedem Jahre ins Seebad. aufs Land oder in die Pyrenäenluft bringen.
Wenn der Vater, wie es meistens der Fall ist. in Paris zurückbleiben muß, so hat er vier oder fünf Monate hindurch als Strohwitwer sich durchzuschlagen, so gut-oder übel eS eben gehen will.
Im Winter stellt sich das gestörte Hauswesen wieder her, aber natürlich bleiben neue Sorgen nicht aus.
Die angebetcten Wesen, so reif an Geist, so bewußt ihrer Wichtigkeit, kann man nicht mit Puppen und Hampelmännern unterhalten, wie einst die rohen Barbaren, unsere Väter, gethan. Die Buben müssen Ponys. C'garren, Feuilleton - Romane haben , — die Mädchen sind berufen, Hausmütterchen zu spielen.
^ Die Mädchen geben schon ihre NachmittagS-Bälle. und - manchmal sogar einen echten und rechten Ball, so groß, daß Polizeidiener die Straße hüten müssen, um die Fuhrwerke in Ordnung zu halten.

