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Man trug den Fall vor.

Mein Kind, sagte die alte Oberin, welche Ernestine erziehen geholfen hatte, wie Cäcilien und alle besser gebore­nen Töchter des Arrondissements. Du darfst nicht zaudern. Ergreife diese Heirat mit beiden Händen, es ist alles ver­einigt, Jugend. Familie, Vermögen, eS ist nichts auszusetzen. Simon Giguet ist ein ehrlicher Junge, er ist solid, er war nie jung und wird es nie sein. Er ist nicht das, was man einen Romanheldeu heißt, aber er wird ein guter Ehemann, ein guter Vater sein, und da er Lust und Ehrgeiz hat, etwas zu werden, wird er es auch erreichen. Nimm nur, wie man sagt, diese Ueberreste CäcilienS, mein liebe- Kind. Der Tag wird kommen, wo sie es bereuen wird, fie nicht für sich behalten zu haben.

Sie glauben also, theure Mutter, srug Frau Mollot, daß der Graf, von dem die Rede ist, Fräulein Beauvisage...

Diese Heirat, sagte Ursula, indem fie die Achseln zuckte, wird der Ruin des Vaters, der Mutter und der Tochter sein, und sie müssen fürchterliche Sünden auf dem Gewissen haben, weil ihnen der liebe Gott eine solche Züch­tigung schickt.

Sie erschrecken mich, sagte Ernestine, meine arme Cäcilie!

.r Cäcilie ist ein verzogenes Kind, sagte die Mutter ^Marie; Beauvisage ist ein eitler Dummkopf, Frau Beauvi­sage eine Aufgeblasene. Verschwende Dein Mitleid nicht an fie.

Nannten Sie den Ehrgeiz nicht soeben «ine Tu­gend bei Simon Giguet?