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rigkeit und seine Augen füllten sich mit Thränen. Als er mit dem Lesen fertig war, sprach er, wie man es in aufge­regten Momenten zu thun Pflegt, ganz laut zu sich selbst:

Wäre ich nur Halbweg- vernünftig, so würde ich Alle- verbrennen; denn offenbar ist mein Geheimniß wenig­sten- thcilweise enthüllt. Aber rasch! . . . Muth gefaßt! fetzte er nach einer Weile hinzu.

Zugleich näherte er sich dem Camine in dem ein gro­ße- Feuer brannte, und schien auf dem Punkte, den ganzen Inhalt des Kästchen- in- Feuer zu werfen.

Aber nein, sagte er, fich anders besinnend, viel­leicht unterliege ich blos einem panischen Schrecken. Wer weiß, ob nicht irgend ein Aufwärter, als er ins Kabinet ging, den Stuhl umgeworfen, ohne im entferntesten daran zu denken, mich zu belauschen.

Und gesetzt auch, man habe wirklich gelauscht und so­gar Alle- gehört, was konnte man am Ende davon ver­stehen ?

Wenn ich e- so recht bedenke, fuhr er nach einer Pause fort, so können diese Briefe, zu rechter Zeit überge­ben, noch von Nutzen sein, und dann, warum mich davon trennen, da sie das Einzige find, wa- mir von so vielen Opfern übrig geblieben?

Nein! rief er, es ist mein einziges Glück, mein einziger Trost. Wenn eine drohende Wolke am Horizonte sich zeigt, ist dann nicht immer noch Zeit sie zu vernichten? Morgen suche ich ein geeignetere- Versteck dafür. <rim

Nachdem Bricheteau diesen Entschluß gefaßt, nahm er die Papiere zusammen. Al- er sie ins Kästchen that, konnte