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ES fehlt nie an Novizen ohne Au-steuer; die Welt ist voll von falschen und erprobten Dotationen, die nicht reich genug find, um da- Gelübde der Armuth abzulegen. Mir gehört nur der Gedanke, Ihnen die gute Handlung, mittelst welcher ich Sie zu unfern guten Benedictinerinnrn zu locken hoffte?

Ihre kleine Verschwörung ist vollkommen gelungen; wie aber, wenn ich die von mir verlangte Summe nicht selbst gebracht hätte?

Dann würde die Oberin Ihnen geschrieben haben, daß sie das Bedürfniß fühle, Ihnen persönlich zu danken, und Sie find zu artig, um einen solchen Wunsch nicht zu erfüllen. Das Kloster ist fünf Schritte vom Hotel Lanty entfernt und die arme Marianina, die man auf Umwegen hingefahren, ahnte lange nicht, daß die Baume, die sie jen- seits der Mauer ihres Gefängnisses sah, jene des Garten- ihres Vaters waren. Sie sehen also, wie einfach alles ist; einmal dort, würde die Oberin Sie im Vorzimmer haben warten lassen, dann hätte fie das Gespräch in die Länge gezogen. Inzwischen würde man Zeit gehabt haben, Herrn von Lanty zu benachrichtigen, und so geschah eS auch. Da Ihnen aber eine Begegnung, die 6000 Franken kostet, etwas kostspielig erscheinen dürfte, so habe ich den Auftrag....

Was fällt Ihnen ein, Madame, sagte Sallenauve lebhaft, gibt es denn nicht andere Nonnen, die einer AuS- jPsteuer bedürfen?

^ Gut, ich nehme Ihren Antrag im Namen der An­stalt an, deren Wohlthäterin ich bin. Es lag übrigen- mu serer Geschichte eine Wahrheit zu Grunde, und einem armen Mädchen, für dessen Schicksal Marianina fich sehr interesfirt,

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