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armen Lord Baltimore, den ich so viel als möglich trösten will, und Abend- reise ich nach dem Havre ab.

Dann leben Sie wohl, sagte Sallenauve, ihr die Hand drückend, und er blreb am Thore des Landhauses stehen, bi- der Wagen hinter den Bäumen verschwand. Im letzten Augenblicke noch sah Luigia aus dem Wagenschlage heraus, und wahrscheinlich rrmuthigt durch die Entfernung, warf sie ihm noch mit der Hand einen Kuß zu.

Sallenauve kehrte traurig in da- Haus zurück und er« wartete mit Ungeduld Bricheteau's Rückkehr, der an diesem Tage nach Paris gegangen war; er wollte von ihm Nähe­res über Luigias Entschluß erfahren.

Fast um dieselbe Stunde fand im Cabinete Rastignac's eine Scene ganz anderer Art statt.

Der kleine Minister war bei Luigia gewesen; als er hörte, daß sie nicht zu Hause und wahrscheinlich den Tag über nicht nach Hause kommen werde, kehrte er in einer höchst gereizten Stimmung ins Ministerium zurück, fuhr den Thürsteher an. trumpfte seinen Cabinrtsches und seine zwei Divifionschefs, die von ihm dringend seine Unterschrift ver­langt, kurz ab, und gerieth förmlich in Wuth, als der Be­diente seiner Frau eintrat, um ihm anzukündigni, daß ste Abend- mit ihm bei ihrem Vater, dem Baron von Nucingen, speisen werde. Um dieselbe Stunde kam Maxim? de Trailles. alle Taschen voll Mittheilungen, und ließ Rastignac durch den Huisfier melden, daß er ihn sehr gerne sehen möchte, da er ihm höchst wichtige Dinge mitzutheilen habe.

Da schon eine erkleckliche Anzahl Personen Opfer seiner üblen Laune geworden war, so befand sich der Minister, als Maxime gemeldet wurde, in einer minder gereizten Stim«

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