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Sallenauve unterrichten, da- wird Sie abhalten, in Zukunft zeitraubende und am Ende lächerliche Nachforschungen zu machen. In diesem Augenblicke benimmt sich Sallenauve ausgezeichnet. Er hat sich entschieden geweigert, der Coa- lition beizutreten, und ist selbst gewissermaßen rin lebendiger Protest gegen dieselbe, der uns sehr zu statten kommt. Bin« nen zwei Tagen beginnen die Kammerfitzungen und wir geben die Hoffnung nicht im geringsten auf, ihn bald einen der unsrigen zu nennen. Sie begreifen, daß es unter solchen Umständen überflüssig ist, mich mit Ihren Entdeckungen zu unterhalten. Geben Sie acht, mein Lieber, Sie fangen an, Weibergeträtsch auf die Politik zu übertragen.
— Nun gut, sagte Maxime, ich will warten, da dieser Herr vorläufig für unverletzbar erklärt ist. Um aber auf einen interessanteren Gegenstand zu kommen, wie weit sind Sie bei Luigia?
— Sprechen Sie mir davon nicht, antwortete Rastig- nac; zu verliebt, um nicht über Hals und Kopf in ihre Netze verstrickt zu werden, bin ich wüthend; soeben war ich bei ihr, um mir über einige sonderbare Gerüchte Klarheit zu verschaffen. Sie war aber für den ganzen Tag ansgegangen.
— Heiratsgerüchte etwa? sagte Maxime.
— Za, antwortete Rastignac lebhaft, haben Sie vielleicht etwas gehört?
— O mehr als dieses, ich bin der Sache gewiß.
— Eine Heirat mit Rocquerolles? fragte der Minister in demselben Tone leidenschaftlicher Neugierde weiter.
— Errathen, antwortete Maxime.
— Woher wissen Sie diese Neuigkeit?

