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da- kleine Hotel zu miethen, welches die Diva soeben verlassen hatte. Die Lust einathmen. die Raume betreten, welche sie umgeben hatten, war -och etwas, und der Engländer hatte keinen Augenblick gezaudert.
Während man so sprach, kam der Marquis von Roc« querolles, welcher da- Unglück schon erfahren hatte. Die zwei Sospiranti (um den italienischen Ausdruck zu gebrauchen) warfen sich auf ihn und beschuldigten ihn, die Arme mit seinen Heiratsplanen zur Flucht getrieben zu haben. Rocquervlles beschuldigte sie wieder, ihm mit ihren unfruchtbaren Aufmerksamkeiten geschadet zu haben. Er that die- mit einer so zernichtenden Laune, daß der Schmerz der drei Verlassenen bald drohte, in einen Civilkrieg anS« zuarten.
Endlich beruhigte man sich. Man kam überein, zu Frau von Espard zu gehen, welche vielleicht nähere Aufschlüsse über die Abreise der Sängerin geben könne.
Als die Marquise die drei eintreten sah, brach sie in ein schallendes Gelächter aus. Sie erklärte ihnen, daß Luigia den Entschluß abzureiscn nur gefaßt habe, um ihrer dreifachen Verfolgung zu entgehen. Das versöhnte die drei wieder, denn sie hatten gleiche Schuld.
Rastignac kehrte nach Hause zurück. Er fand seine Frau mit heiterer Miene im Gespräch mit dem Oberst Franchessini, welcher ihr eine Abschiedskarte Luigias gebracht, welche jene ihm vor ihrer Abreise für sie gegeben hatte. Das muthige Weib hatte so viel Tact, selbe nicht direct an die Gräfin Augusta senden zu wollen. ^
Am folgenden Morgen war Franchessini, welcher immer mehr festen Fuß im Hause faßte, bei dem politischen Früh-

