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Abwesenheit Luigias beistehen wird, sie vergessen zu lernen, so würde ich Ihnen rathen, zu Ihrer Frau zurückzukehren, und gut mir ihr zu leben, denn trotz allem, glauben Sie mir, gibt es nichts über den häuslichen Herd und über das legitime Familienglück. Sollte Ihre Leidenschaft jedoch wirklich eine dauernde sein, dann andern Sie Ihr Betragen nicht. Bleiben Sie kalt gegen die Gräfin, sonst müßten Sie bei Luigias Zurückkunft von vorne anfangen, Risse in Ihr häusliches Glück zu machen, und es ist lächerlich, wenn ein Deserteur zu seiner Fahne zurückkehrt, um wieder zu dcsertiren. Sie find wie Kinder, die ihren Eltern ent­laufen, und welche der Hunger zurücktreibt; sind sie gesät­tigt, laufen sie wieder fort.

Man braucht mir nicht zu rathen, wie ich mich zu benehmen habe, sagte Rastignac. die impertinente Freudigkeit, welche Frau von Rastignac seit gestern zur Schau trägt, wird mich leiten. Wenn sie mich hätte trösten wollen, wäre ich dankbar, vielleicht sogar zärtlich gewesen. Auch neulich Abend, als sie der Luigia ihr Bouquet zuwarf, fühlte ich mich aus Dankbarkeit fast liebevoll zu ihr gezogen; wären wir nicht im Theater gewesen, hätte ich sie umarmt. Heute triumphirt sie, allein der Triumph wird ihr theuer zu stehen kommen!

Der Unglückliche war ganz verwirrt. Seine Leiden­schaft war so naiv und jo egoistisch, daß alle Unrecht hat­ten , welche ihm nicht zu seinem Glücke verhalfen. Er wollte seiner Frau nicht einmal das Recht zugestehcn, sich zu freuen, wenn sie den Gegenstand seiner Liebe entfernt wußte.

Franchessini liebte Sallenauve nicht. Ersten- hatte er