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der Herr Bricheteau in der Hauptstadt von Paraguay einen Correspondenten hat. ES ist möglich, daß ein ge­schickter Mensch, wie Sie, dort Dingen aus die Spur käme, die den Coloß des Tages, Herrn Sallenauve, kleiner machen würden. Ich habe noch ein Interesse, warum ich Sie wähle. Sie haben vielleicht die Frage in den Journalen nicht verfolgt, welche uns Staatsmänner so interesfirt, und welche wir die Frage von Ptata nennen?

Meiner Treu, das habe ich nicht, antwortete Ma­xime. Es handelte sich oft um Buenos-AyroS, um Monte­video, um den Dictator Rosas, da schien mir aber alle« so weit entfernt, so verwirrt, daß ich mir keine große Mühe gegeben habe, um mehr davon zu verstehen.

Wolan, ohn e daß Sie oder das Publicum daran dachten, liegt da eine grcße Schwierigkeit für Frankreich. Als wir neulich im Rath davon sprachen, wurde beschlossen, daß man einen geschickten Agenten nach Montevideo schicken wolle; ohne ihm einen officiellen Charakter zu geben, müsse er mit Macht und Geldmitteln versehen sein. Ich hatte gleich an Sie gedacht und wollte in einigen Tagen darüber mit Ihnen sprechen. Heute ist keine Zeit zu verlieren, man muß handeln, so lange man kann. Ihr geheimer Auftrag muß heute noch vom Minister der auswärtigen Angelegen­heiten unterschrieben werden. Er wird Sie annehmen, wenn ich Sie Vorschläge, wir wollen sogleich zu ihm. In zwei Stunden, Sie fassen schnell und sind schnell im Concevte, in zwei Stunden also wird der Chef der politischen Ab­theilung und der Chef der Handelsabtheilung Sie mit der Frage bekannt gemacht haben.

Ich werde mein Möglichstes thun, sagte Maxime.

Die schlimme Seite meines Vorschlages ist. daß Sie in zweimal vierundzwanzig Stunden abgerrist sein müssen. Wenn schon ein Ministerium gegründet wäre, so würde man nicht verfehlen, die Nase hineinzustecken, und des- halb ist die Sache um so eiliger. Ich muß meinen Nach­folgern s agrn können: wir haben einen Agenten geschickt, er