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von einer zerstreuten Lebensart bey Gewerben auf Religionswahrheiten niemals auch nur eine Stunde laug eine ernsthafte Aufmerksamkeit verwendet haben, die erhabensten Religionswahrheiten beur- theilen und entscheiden wollen; und daß Leute, welche die Welt besser als Iesum Christum kennen, die von der Religion nicht einmal so viel wissen als ihnen zu guter Einrichtung ihrer Sitten zu wissen nothwendig ist, Schwierigkeiten machen, zu viel zu glauben fürchten, und bey allen Dingen Zweifel haben, aber nur in Ansehung ihres Elendes und der augenscheinlichsten Ausschweifung ihres Lebenswandels haben sic keine Aengstigkeit: dieses ist höchst betrübt.
Aber woher kömrnt denen endlich und ursprünglich diese Freyheit im Glauben, und Verderbnisse in Sitten? Eine Hauprursgche davon ist gewiß der Mangel des ersten Unterrichts in der Religion: man bildet durch selber: weder den Verstand noch das Herz der Kinder; die Leute sind in der gründlichen Kenntniß der Religion oft eben' so schwach, als sie im Auswendiglernen ihres Katechismus nicht selten recht vortreflich gestanden sind; man überladet der: Kops der Jugend B mit

