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ihm gelegen 'sey; also wachset ungemein die Liebe und das Zutrauen der Kinder gegen den Kateche­ten , wenn sie erfahren, daß er fte vom Gesicht und Namen kenne: welches eine gute Zubereitung der jungen Herzen ist.

Drittens, es haben zwar alle Menschen ei­nen angebornen Trieb und Begierde zu wissen; dieser Trieb ist von Gott in unsere Natur gelegt - worden, damit der Verstand, diese herrliche See­lenkraft, nicht ungeübt und unfruchtbar bleibe; allein bey der Jugend überwiegt gemeiniglich die Trägheit die Begierde zu wissen, vornämlich in Absicht auf die Religion: theils wegen der Hoch- heit der Gegenstände, welche die Religion darstcllt. theils auch, weil die Religion denjenigen Leiden­schaften, die sonst den menschlichen Fleiß aufmun­tern , gar nicht günstig ist; fängt man also mit > ' den Kindern von natürlichen Dingen unterhalten­de Gespräche an, so wnd ihre Neu-oder Wiß- begierde rege gemacht. Es« wird ihnen auch der Religionsunterricht schon dadurch angenehm, da sie sehen, daß man denselben mit so leichten ih­nen angemessenen und bekannten Dingen anfanget: und dann kann man zu dem Unterricht der Religion, weiter gehen, und zwar: Von