3i

bereitet werde, und ihm mit den einfachesien, klärcsten und denjenigen Begriffen recht vertraut mache, ohne welchen die übrigen nie recht gut und gründlich gefaßt werden können: z. B. wäre es dann nicht eine natürlichere Ordnung, wenn ich von der Frage: was heißt chrisikatholisch glau­ben? dem Kind erklärte: was chrisikatholisch heiße: wer Christus fey, von dem doch der Name der Christen abstammet? rc. rc.

k )

Denn soll sich der Religionslehrer befleißigen, daß er seinen Unterricht so anschavend macke, und ihn der Empfindung der Kinder so na­he bringe, als es nur möglich ist: indem der Lehr­ling das, wovon keine, oder nur sehr dunkle und verworrene Bilder und Begriffe in seiner Seele Zu­rückbleiben , nicht einmal behalten kann, geschwei­ge , daß dadurch in ihm Uiberzeugung und Gewiß­heit, auf der andern Seiten aber gute und religiö­se Gesinnungen, Vorsätze und Fertigkeiten erwecket werden sollten.

Die Wahrheiten werden anschauend gemacht, wenn sie den innerlichen oder äußerlichen StNtteN vorgesiellt werden. Wenn nämlich von

den