gezeigt wird, daß mit Erlernung und Ausübung dieser Lehre, ihre wahre zeitliche und ewige Glückseligkeit verknüpft ist. Und^ wahrhaftig daß sich leider viele Menschen finden, welche in das Zeitliche so vertieft find, und an dem Gegen­wärtigen so fest hängen bleiben daß sie auf die Glückseligkeit, welche die Religion verheißt, Ver­zicht thun würden, wenn sie nttr immer hier leben könnten; daß sie sich in den Wiederwär- tigkeiten dergestallt betrüben, daß sie alle Hof- uung aufzugeben scheinen, hieran kann die Schuld seyn, weil ihnen in ihrem ersten Religionsunter­richt weder das Ziel und Ende der Religionslch- re noch auch die genaue Verbindung derselben mit unsrer Glückseligkeit genugsam bekannt gemacht worden.

Der Lehrer soll also zeigen, daß uns die Religion allein ewig glückselig machen kann, und daß in diesem Leben nichts im Stande sey, uns die wahre Gemürhsruhe und Zufriedenheit des Herzens verschaffen, als die Hoffnung die uns die Religion darbictet. Diese Hoffnung steht den rechtschaffenen Christen in allen Vorfälle dieses Lebens bey, sie tröstet ihn in der Lider-

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