des Feldes, der Wiese rc. rc., auf welchen sich das Roth wild asete, und schlichen sich dann in gerader Richtung dem Saume des Waldes zu, wo schon jeder, das freie Feld vor sich, seinen Stand hinter einem Baume wußte und die Hauptwechsel immer am besten besetzt wurden."

Den Schützen gerade gegenüber, aber von diesen wenigstens eine starke halbe Stunde entfernt, stellten sich in Zwischenräumen von 80100 Schritten, die Treiber auf, jeder mit einer tüchtigen Knallpeitsche versehen. Der die Treiberwehre anstellende und an­führende Jager wußte genau, wann die Schützen auf ihrem Stande waren. Jetzt gab er durch einen Fingerpfiff das Zeichen und die Treiber begannen, sich vorwärts zu bewegen, aber äußerst langsam, sehr genau die Richtung nach dem Roth wilde, das zwischen ih­nen und den Schützen stand, nehmend, und die Linie so cinhaltend, daß keiner vorlief und keiner zurückblieb; dabei wurde tüchtig mit den Peitschen geknallt."

Das Rothwild warf wie ich jederzeit beobachtete, schon beim ersten Peitschengeknall den Grind auf, wandte sich nach der Seite, von welcher der Lärm kam, blieb dann längere Zeit äugend, lusend und windend stehen, rückte naher zusammen, oder vereinte sich, wenn es ein sehr starkes Rudel war, zu Rudeln von 45 Stück und zog dann, öfters still stehend und zurückäugend, dem Holze zu. Je langsamer die Treiber gingen, je lauter sie knall­ten, desto vertrauter kam das Rothwild den Schützen."

Öefters, aber nur bei sehr gutem Winde und bei der größten Stille und Ruhe der Schützen, zog das R*othwild bis auf ein Dutzend Schritte an die Schützenlinie, blieb ganz fromm stehen, wandte sich gegen die Treiber und hielt so aus, daß diejenigen von uns, denen das Glück solcher vertraulichen Annäherung beschieden war, die von ihnen ausgewählten Stücke mit aller Sicherheit auf den Grind schossen."

Auch bei dem Einjagen gebrauchten wir die Schrotstutzen, und daß wir diesen Jagdbetrieb nur in sehr schönen Nächten und bei Vollmond ausübten, darf wohl dem Waidmanne nicht gesagt werden."

Lreibjagen.

Dieses zerfällt, in das

1) Zutreiben durch einige oder viele dazu versammelte Leute (Treiber); in das

2) Zutreiben durch einen Einzelnen (Jager oder Treiber) und in das

3) Zutreiben durch Hunde.