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Stand. Die tragenden Bachen trennen sich vom Rudel um in abgelegenen Dickungen sich ruhige Plätze zum Frischen zu wählen; — Das Schwein steckt einsam im Dickicht.
April.
Fraß. ZumGefräß des vorigen Monats kommen jetzt auch Schnecken und das Gewürme von Brachen, auch Wiesen und jungem Gehaue.
Jagdbenutzung. Wie im März.
Jagdschutz. In Thiergärten, wo es nicht besonders reichliches Gefräst gibt, wird den Sauen noch alle 3—4 Tage geschüttet.
Stand. Für Schwein und tragende Bache wie im März; Keuler, angehende Schweine und nicht tragende Bachen sind für sich gerudelt und in sonnig gelegenem, mit kleinen Dickichten untermischtem Stangenholz eingekesselt.
Mai.
Fraß. Frische Wurzeln und Kräuter.
Jagdbenutzunß. Auf besondere Veranlassung oder da, wo das Schwarzwild nicht besonders gehegt wird, schießt man Keuler und angehendeSchweine, wie auch zweijährige Bachen.
Jagdschutz. Da jetzt die Bachen frischen, so hat der Revierjäger, der Schwarzwildstand hat, darauf zu sehen, daß in den nahen Umgebungen der Dickichte, worin Sauen frischen, Ruhe herrsche und besonders keine Hunde dahin kommen.
Stand. Wie im April.
Juni.
Fraß. Sommergetreide, Wurzeln, Kräuter.
Jagdbenutzung. Wie im Mai.
Stand. Das Schwein und die gelte Bache steckt für sich in der Dickung;— die Bachen, welche im vorigen Monat gefrischt haben, rudeln sich nebst ihren Frischlingen mit den über- gegangenen Sauen.
Juli.
Gefraß. Winter - und Sommerfrucht, Erdmast und Gewürme.
Jagdbenutzung. Wie im Mai.
Stand. Das Schwein steckt in den Hauptdickungen der Vorhölzer; die Sauen ziehen sich in geschlossene Vorhölzer und die Bachen sind sämmtlich gerudelt.
August.
Fraß. Wurzeln, Kräuter, Sommer- und Winterfrüchte.
Jagdbenutzung. Wie im Mai.

