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Beim Buschiren.

Diese, nur in Waldstrecken, wo junges, wie auch erwachsenes Auergeflügel in einiger Anzahl vorhanden ist, anwendbare Jagd­art wird betrieben, wie das:Buschiren auf Schnepfen." M. s.Schnepfe."

Beim Verbellen.

Der Jager richte einen Dachshund gleich von früher Jugend an, dazu ab, zahmes Geflügel auf dem Hofplatze oder in Holz- schupfen aufzusuchen, wenn es irgendwo aufsitzt, selbst auf Dächern, davor stehen zu bleiben und es anzubellen. Wenn ein auf diese Art abgerichteter Dachshund in einem Gebüsche, oder im hohen Wald­grase Auergeflügel aufjagt, so schwingt sich dieses auf die Aeste nahe stehender Baume und sieht auf den St an dl aut ge­benden Dachshund nieder. Der Jager durch das Lautgeben seines Dachshundes von der Nahe und dem Stande des verbell­ten Auergeflügels verständigt, nimmt guten Wind und schleicht sich in aller Stille sch u ß mäßig an. ^

Daß in Gegenden, wo das Auer^eflügel' seinen Stand hat, auch bei Treibjagden auf anderes Wild manches Stück geschos­sen wird, ist ganz natürlich, deswegen aber finden eigne Treib­jagden auf Auergeflügel nicht statt. Da die Schonung der Auerhennen, des vortteflich mundenden Wildprets dieser Wlldart wegen, nicht genug empfohlen. werden kann, so habe ich oben Seite 58 den Auerhahn und die Auerhenne sehr genau beschrie­ben, um den Leser mit dem Unterschiede der Beiden in Bezie­hung auf Gestalt und Aussehen vollkommen bekannt zu machen.

Blenden des Auerhahns.

Magne de Marolles gibt in seinem Werke:la chas8e au fusil" (Paris 1836) eine Jagdart auf Auerwild an, welche ich nicht kenne, auch in den vorzüglichsten Werken deutscher Jagdli­teraten nicht aufgeführt finde, daher weder empfehlen noch ver­werfen kann.

Diese von Magn« de Marolles etwas. weitläufig gegebene und, wie meine sehr verehrlichen Freunde in Diana weiter unten zu ihrer Unterhaltung ersehen werden, auffallend-sonderbare Jagdart, welche das Blenden des Auerhahns zur Grundlage zu haben scheint ist folgende.

Haben die Jager den Auerhahn am Abend beim Ein schwin­gen belauert und sich die Baume, worauf Au erhöh ne stehen, wohl eingeprägt, so begeben sie sich gegen Nacht in die Nähe des Auer­wild stand es. Einige Stunden darauf füllt man ein Becken mit Kienholzstücken, zündet diese an und nun schreitet ein Jäger, das Becken mit dem brennenden Kienholz auf dem Kopfe, an die be-