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und seine reiche Beute zu 2 S Ladungen auf geräumigen Schlit­ten fortschaffen muß.

Anpürschen.

Bei stürmischer Witterung, besonders unter heftigem Schnee­gestöber rudern die Schwäne in der Nähe des Schilfes, um mög­lichst geschützt zu sein. Man läßt daher auf solchen Seen oder Teichen, wo es Standschwane gibt, vom Ufer aus im Schilf mehrere vier bis fünf Fuß breite, gerade laufende Durchhaue ma­chen, die von den Schwanen wahrend ungünstiger Witterung zum Aufenthalt gewählt werden.

Haben sie keine Durchhaue, so rudern sie' den hohen Ufern zu, wo sie im Ueberwind sind. Sowohl hier, als in den Durch­hauen sind sie am besten zu beschleichen und zwar ohne Anwendung ängstlicher Behutsamkeit, weil der Schwan unter allen edlen Jagd- thieren das wenigst schüchterne ist. Jedoch muß der Anpürschende immer auf guten Wind sehen.

Auch da, wo die Schwäne im Geäse stehen, sind sie mit gutem Wind leicht zu beschleichen.

Das Anpürschen geschehe immer mit der Kugelbüchse und geschieht ächt waidmännisch nur mit dieser Waffe.

Suche mit dem Wasserhund.

Diesen Jagdbetrieb übt man auf alte und auf junge Schwane ganz wie die Suche auf wilde Enten (man lese den Artikel wilde Ente.).

Hier muß ich noch bemerken, daß alte Schwäne sich keineswegs durch ihr zähes, grobes, nach Thran riechendes Wildpret empfehlen, wohl aber wegen des Werthes ihres kostbaren Flaums und der vor­trefflichen Federn geschont und gehegt werden sollen. Daher dürfte es wirklich unter die Frevel gerechnet werden, wollte man einzelnen Leckermäulern zu Gefallen junge Schwäne in Menge schießen, weil ihr Wildpret das des feinsten Wildgeflügels an Zartheit, Saftfülle und Wohlgeschmack übertrifft.

Es ist sehr zu bedauern, daß von einer Hecke oft zwei Dritt- theile in heißer Jahreszeit durch das Ungeziefer eingehen, oder von dem Vater in Anfällen des Zorns und der grausamsten Bosheit ge- ' tödtet werden.