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tem Kopfe, kahler Adler, braunfahler Adler, Weißschwanz, Weißkopf, Gelbschnabel, Aschgrauer Adler.
6) Der Schreiadler — F. Naevius — klein er, gefleckter, geschackter, bunter, russischer, hochbeinigter, klingender Rauch fuß-, Gänse-, Schellen-, Enten- und Steinadler, Schreier, klingender Schellenten-Adler und En- tenftößer mit bis auf die Zehen befiederten Beinen und weiß gefleckten Schulter- und Deckfedern der Flügel; indessen wechselt er in der Hauptfarbe oft aus dem Dunkelbraunen ins Rostfarbene. Das Weibchen ist zwei Fuß 3—6 Zoll lang. Er wohnt in gebirgigen und waldigten Gegenden, am liebsten in der Nahe des Was- ftrs und streicht im Winter ebenfalls. Seine Nahrung besteht im lebendigem Raube, vorzüglich in großen Vögeln. Der Horst mit zwei auf weißlichem Grunde rothgeftriemten Eiern ist auf hohen Baumen. Man bemächtigt sich seiner wie des vorigen, weil er für das Federwild sehr schädlich ist.
7) Weißköpfiger Adler (F. glaucöpis, Gmelin Lin- ne ). Mit halbbesi'ederten Füßen (Fußwurzeln), brauner Brust und Rücken, gelblich weißem, braun gestreiftem Kopf und Nacken und röthlich braunem , schwarz gestreiftem Schwänze. 21 Zoll 3 Linien lang. (Blos jung beobachtet.)
8) Der Adler mit weißen Augenkreisen — F. Leu- copsis Bechst. — ist am Kopfe platt gedrückt mit starren pfeil- spitzigen Nackenfedern; Wachshaut und lange geschuppte Füße blau; Augenkreise weiß und wollig; Brust rostfarben. Die Länge des Weibchens ist 2 Fuß 8 Zoll, die Flügel klaftern 6 Fuß 11 Zoll und legen sich hinter der Schwanzspitze zusammen. ES ist also ein kleiner deutscher Adler. , Der Schnabel ist stark, ohne Zahn und blauhornfarben; der Augenstern gelb; die Wachshaut und Füße schwach blau; die Fußwurzel sehr hoch und rauh geschuppt, die Ferse vorn herein etwas mrt Federn bedeckt; die Gegend um die Augen 6 Linien breit mit weißen wolligen Federn bedeckt; die Stirn einige Linien breit weiß; der Kopf sammt dem ganzen Oberleibe lichtbraun; die Schwungfedern dunkelbraun; die Kehle weißlich mit schmalen lichtbraunen Federchen; die Brust rostfarben; Unterleib und Schenkelfedern weiß mit rostfarbenen Querbinden; der Schwanz auf seiner Oberseite dunkelbraun mit schmalen weißen Federkanten, auf der Unterseite weißlich mit drei breiten unterbrochenen Bändern. Obgleich dieser Vogel wegen der blauen Wachshaut und Füße mit dem Flußadler einige Aehnlichkeit hat, so ist er doch von demselben ganz verschieden; schon der weiße wollige Augenkreis unterscheidet ihn hinlänglich. Er nährt sich auch nicht von Fischen. Er wurde am Rhein geschossen.
9) Der Flußadler — F. Baliaetus — oder Fischaar, kleiner Fluß-, Fisch- oder Meeradler, kleiner schäckigter

