Schwingen werden die Flügel des Federwildes genannt.
Schwungfedern, s. Ruderfedern.
Seeadler, s. Adler 4.
Seelmann, s. Gesellmann.
Seil aus ! Zuruf an den Leithund, wenn er über das Hän- geseil getreten ist.
Seil nehmen heißt: wenn ein Hirsch rc. über den Zeug fallen will, nicht hoch genug springt und mit den hintern Laufen im Gemäsch hängen bleibt.
Seitenschirm (Verbergschirm), ein außerhalb des Jagens errichteter Schirm zur Bequemlichkeit der Jager, ein Abtritt.
Seitenwind, s, Halbwind.
Senne, s. Arche.
Setzen, beim Roth«, Dam- und Elcnwild soviel, als gebaren.
Setzzeit, gleichbedeutend mit Grußzeit.
Sichern, wenn Wild aus einer Dickung auf einen Waldschlag, oder zur Aesung nach den Feldern zieht, so bleibt es vor dem Treten aus dem Holz einige Augenblicke stehen und lichtet umher, ob nichts Verdächtiges in der Nähe ist. Dieses Ste- henbleiben und dieses Umherschauen nennt der Jäger sichern.
Sichtbarer Gang heißt eine Fährte, welche auch der Jäger sehen und durch Betauen mit den Fingern begreifen kann.
Sieme, s. Arche.
Silberfarbige Hirsch (der), s. Rothwild.
Singschwan, s. Schwan 2.
Sitz, s. Bett.
Sitzen, beim Roth-, Dam- und Elenwild zur Erde sich niederlassen und ruhen.
Sohle, s. Fuß.
Sommerlatten (Somwerschofsen), heißt der frische
Trieb des ersten Sommers aus den abgehauenen Laubholzstöcken.
Sommerftand — 1) die Waldstrecke, der Berg, das Thal, die Himmelsseite, worin sich das Roth-, Dam- und Elenwild während des Sommers am liebsten aufhält.
Spatfährte, gleichbedeutend mit kalter Gang.
Spätgang des Wildes, ist derjenige, welcher gegen Morgen geschehen, was im Thau zu erkennen ist.
Spannpslock (Hauptheftel), heißt der stärkste Pflock oder Heftel, welcher stets bei der Rundung eines Jagens gebraucht wird.
Sparren, gleichbedeutend mit After.
Spiegel, heißt beim Damwild der beiläufig 14 Zoll breite, weiße, an der Außenseite schwarz berandete, das War dl och rings umgebende Streif. Ebenso nennt man die weißen Flecken auf dem

