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Stand. In lichten Vorhölzern, nahe an Kornfeldern, worin die Rehe sich bei großer Hitze am Tage niederthun, um nicht so sehr vom Ungeziefer geplagt zu sein.

August.

Aesung. Wie im vorigen Monat; besonders gerne zieht sich das Rehwild auf Haferfelder.

Jagdbenutzung. Man schießt Rehböcke aufs Blatten, auf der Pürsche und auf dem Anstand, wie auch gelte Geisen, die überhaupt den Monat Marz, der Engerlinge wegen, ausge­nommen, im Laufe des ganzen Jahrs geschossen werden. Jagdschutz. Wie im vorigen Monat.

Stand. In Vor- und Feldhölzern, welche dicht an Sommer­und Winterfeldern liegen. Schon gegen Mitte des vorigen Mo­nats trollt der Bock unruhig umher, bis er Schmalrehe findet. Er bleibt nun bei einem Schmalreh bis zur wahren Brunft, wo er mit der Schmalricke oder mit der Geise, die er zuletzt be­schlagen, bis zur Färbe zeit im April gemeinschaftlich lebt.

September.

Aesung. Junges Gras auf Waldschlagen, Kraut, wildes Obst, Rüben, Klee, Quellenkräuter.

Jagdbenutzung. Nebst Anstand und Pürschgang werden auch vom Isten September an Treibjagden auf Rehwild gehalten, da jetzt die Böcke ihre Feistzeit haben.

Jagdschutz. Man sammelt wildes Obst zum Winterfutter für die Rehe.

Stand. Wie im vorigen Monat.

October.

Aesung. Wildes Obst, Eicheln, Knospen, Kräuter an Quel­len, Stoppelgras.

Jagdbenutzung. Anstand, Pürschgang, Treibjagen; man schießt Altgeisen, die in diesem Jahre nicht gesetzt haben.

Jagdschutz. Erneuerung der Salzlecken. Einsamm­lung von wildem Obst zur Winterfütterung.

Stand. Das Rehwild zieht sich nach und nach aus den Vor- und Feldhölzern in die tiefere Waldung.

November.

Aesung. Eicheln, Bücheln, Waldbeeren, Brunnenkreß, Krau­ter und Knospen verschiedener Art.

Jagdbenutzung. Wie im vorigen Monat. Jagdschutz. Wie im vorigen Monat.

Stand. Ln geschlossenen Dickungen und Waldftrecken.