Eine Treibjagen, welches sie im vorigen Herbste unter den sonnigen Mittagsstunden mitgemacht haben. Chacun a so» gout. Ich aber erlaube mir, angehenden Schützen, die einen Vorstehhund bei sich auf dem Stande haben, freundschaftlich zu rathen, denselben nicht dem von ihnen angeschossenen Fuchse wenn er umwirft und in den Trieb zurückkehrt sei es schleichend, tra« bend oder flüchtig,^ nachzuhetzen, weil dadurch andere Füchse, oder sonstiges Wild, das gerade den zunächst stehenden Schützen an laufen würde, einwärts flüchtig gemacht wird, und jeder der nächsten Stande für diesmal verdorben ist. Das Hetzen des Vorstehhundes nach einem angeschweißten Fuchs, der nicht umwirft, sondern seines Anschusses ungeachtet am Schützen vorüber das diesem rückwärts gelegene Gehölz anpackt, ist nur dann als geeignet zu erkennen, wenn dieses rückwärts gelegene Ge» hölz entweder schon durchgetrieben ist oder gar nicht genom« men wird; ist aber keines von beiden der Fall, so darf der Vor» steh Hund, vom Anschuß weg, nicht eher dem Fuchse nachgehetzt werden, bis dieses Gehölz gehörig umstellt oder verstellt ist.

h. Mancher junge Schütze, der einen Fuchs (es gilt für jedes Haarwild) außerhalb der Schußweite von ihm und in der Richtung nach einem seiner Nachbarn hin erblickt, wird durch zu großen Jagd« eifer hingerissen, diesen durch eine winkende Bewegung, durch ein Pst! oder gar durch einen lauten Zuruf auf den antrabenden Fuchs (oder das sonstige Wild) aufmerksam zu machen. Vor dem Ausbruche dieses Elfers hüte sich jeder Schütze aufs Sorgfältigste; er spähe mit angelegter Flinte nach der Richtung hin, die der Fuchs genommen hat, da mancher entweder verprellt, oder sonst seine Richtung verändernd, gerade, wenn auch nach längerer Zeit, dem Schützen wieder kommt, der ihn zuerst von sich hin weg trabend gesehen hat. Ich kenne manchen Schützen, der bei jedem Treib« jagen auf Füchse, wenn deren ein Dutzend erlegt wird, gewiß zwei Dritttheile davon schießt. Woher kommt das? Weil er die besten Fuchsstände bekommt. Aber warum? Weil seine Ruhe, seine Aufmerksamkeit, seine strengste Beachtung alles dessen > was beim Treibjagen auf Füchse zu beachten ist, al« len andern Schützen- als nachzuahmendes Muster empfohlen wer« den soll.

Jagd mit Hunden.

Der gewöhnliche Jagdhund (Bracke Wildbodenhund) wie auch der Dachshund (Dachsel) eignen sich am besten zum Auf­stechen und zum Jagen des Fuchses, auf welches Bracke ^und Dächsel in der Regel äußerst hitzig sind und lange an hal­ten. Jäger, die ein geschlossenes, flachlandiges Revier haben und dasselbe ächt waidmännisch begehen, mithin wenig oder gar nicht darin