Nro. 4.

Chvr von Feen.

Ehre Md Hell,, dem der treu ist und brav,

Ja Oberon zeigt sich ihm stets ein Freund,

Doch Weh! für. den Feigling, Verrather und Sclaj Die Rache der Feen bereit erscheint.

H ü o n (zu Oberon).

Sei ein Führer mir, holder Geist!

Zu dem Thron des Ungläubigen leite mich.

Dort sei der Arm, sei das Herz bewährte Dort zeigt die Treu' deines Hüons sich.

Oberon.

Es küßt die Sonne den Purpursaum Der um Feenlauben fließt,

Ost muß sie sinken in jene Fluth,

Eh', sterblicher Ritter! vergönnet dir ist Zu naben Bagdads Schloß.

Doch sie mein Lilienscepter weht,

Und Bagdad liegt vor dir.

(Die Bühne verwandelt sich in das Ufer des Tigris mit dcr Stadt Bagdad im Hintergründe.)

S ch e r a s m i n.

Tausend! Was ist da zu schau'n!

H ü o n.

Kann ich Meinen Augen trau'n?

Ja auf goldne Zinnen hier Sich das Abendroth noch gießet.

Und der Strom in reicher Zier Schnell Zu seinem Meere fließet.

Doch ach! wo find' ich sie.

Die mir Liebe im Schlummer hat gespendet,

Floh sie denn auf ewig mich?

Hat der Klang denn ganz geendet?

Oberon.

Getrost, mein Held! Nach Ruhme strebe kühn Nur fort, die Liebe wird dir in Babylon erblüh'n.

Chor. /

Eil, o Held! Liebe Und Ruhm - ^

Sie werden bald dein schönes Eigenthmm. l,

I M