Sie seh'ir mich! Schon Antwort! Sie rudern mit

Macht!

Hüon! Mein Hüon! Mein Gatte! Der Ret­ter wacht! . .

Nro. 15. Finale.

Erstes Meermädchen (innerhalb der Scene). ^ O! wie wogt es sich schön auf der Fluch, i

Wenn die müde Welle im Schlummer ruht, s

Leise verschwand der letzte Sonnenschein, *

Und sich die Sterne dort hoch oben reih'n^

Und sich der- Nachthauch hebt so sanft und mild,

Düfte entathmend aus fernem Gefild. . ,

O! wie woget und singt sich es sich hold Troknend der näßen Locken Gold.

O, wie schwimmt ssch'ö' so schon auf der Fluch,

Wenn nichts als wir an der Brust ihr ruht,

Der Wächter lehnet im Dämmenmgschein Ueber dem Thurm, den die Zeit stürzt ein,

Bekreuzet sich, brummt ein frommes Gebet !

Und horcht auf das Lüftchen, das zauberisch weht.

O! wie schwimmt sich's und stngt sich's so hold, j

Trocknend indeß der Locken Gold. !

Puck.

Meister! Sprich! Es ist gethan! ji

Soll'n wir tanzen auf dem Plan? !

Und ein lust'ges Stückchen schrei'» !

In der Mädchen Sang hiuein. !

Oberon. ,

Bessern Lohn verdienest du.

Ich verweil' und seh' ihm zu. '

Oberon und Puck.

Hieher, hieher, Ihr Elfen all'!

Kommt, tanzt nach der Nymphen melod'schem Schall. f Eilt und beweißt den Mädchen der Fluch, j

Daß die Geister der Erde auch froh und gut. '

Kommt so flüchtig und seyd so schön Wie Blüthen im'Hauch des Sommers weh'n.

Hieher, hieher, Ihr Elfen all',

Tanzt nach der Nymphen melod'schem Schall.