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Sonn- und Festtags - Register.
2. In der Auferstehung der Todten wird Seele und Leib miteinander wieder vereiniget. Dieß fetzt zum Grunde die Unsterblichkeit der Seele. Davon handelt im 4. Buch, 2. Theil, das 9. Cap.
3. Die auferstandenen Heiligen werden ewig bey Gott seyn, v. 16. lies im 5. Buch, 2. Theil, das 7 und 14. Cap.
Am sechs und zwanzigsten Sonntage nach Trinitatis.
Zum Evangelio. Matth. 25,31-46.
1. Am jüngsten Tage wird Christus seine Gläubigen als seine Braut und Miterben seines Reichs ins ewige Leben einführen, v. 34. lies im 5. Buch, 2. Theil, 7. Cap. Von der geistlichen Ehe. Woselbst Arndt zeiget, daß dieß das ewige Leben sey.
2. Was man dem geringsten Gliede Christi Gutes thut, das thut man ihm selber. Da speiset, tränket, kleidet, beherberget und besuchet man Christum in seinen Gliedern, v. 35. bis 40. Woraus die ganz genaue Vereinigung Christi und seiner Glieder zu erkennen ist. Davon lese man im 5. Buch, 2. Theil, das 9. Cap.
3. Endlich heißt es: Die Gottlosen werden in die ewige Pein gehen; aber die Gerechten in das ewige Leben, v. 46. Das wird aber die höchste Seligkeit seyn, mit Gott und Jesu ewig vereiniget zu seyn, und die höchste Unseligkeit, von Gott ewig geschieden zu seyn. Da lies im 5. Buch, 2. Theil, das 14. und 15. Cap.
Zur Epistel. 2. Petr. 3, 3—14.
1. Der Tag des Herrn wird gewiß kommen, obgleich die Spötter sagen: Wo bleibt die Verheißung seiner Zukunft? v. 3. 4. Dabey lies im 2. Buch, 49. Cap. Gottes unfehlbare Wahrheit und Verheistung soll in unfern Herzen Geduld wirken.
2. Der Herr verzieht nicht, wie es Etliche für einen Verzug halten, v. 9. lies im 2. Buch, 55. Cap. Vom Verzug göttlicher Hülse.
3. Gott will, daß sich Jedermann zur Buße kehre, v. 9. lies im 2. Buch, das 6. Cap.
4. Von gottseliger Vorbereitung zum Tage des Herrn, v. 11. 12. lese man im
I. Buch, das 20. und 22. Cap.
5. Wir warten in Hoffnung eines neuen Himmels, v. 13. lies im 2. Buch, das 51. und 56. Cap.
Am sieben und zwanzigsten Sonntage nach Trinitatis.
Zum Evangelio. Matth. 25,1—13.
1. Das Gleichniß von den zehn Jungfrauen lehret uns, daß nicht alle, die sich zu Christo und seiner Kirche äußerlich bekennen, deßwegen auch wahre Christen seyen; sondern viele thörichte Jungfrauen, die kein Oehl des Geistes haben, und also nicht zur Hochzeit des Lammes kommen werden. Dazu lies im 1. Buch, das 9. und 35. Cap.
2. Die Jungfrauen, die bereit waren, giengen mit dem Bräutigam hinein zur Hochzeit, v. 10. lies im 5. Buch, 2. Theil, das 7. Cap.
3. Die Thörichten kamen endlich auch nach, aber sie wurden abgewiesen, und mußten die Hochzeitfreude entbehren, v.
II. 12. lies im 4. Buch, 2. Theil, das 38. Cap.
Zur Epistel. 1. Thess. 5, i—n.
Paulus ermahnet die Thessalonicher, sie sollen als Kinder des Lichts nicht schlafen, sondern wachen, einander ermahnen, und im gottseligen Leben erbauen. Dazu schickt sich im 1. Buch, das 39. Cap. Daß die Lauterkeit der Lehre nicht allein mit Disputiren und vielen Büchern erhalten werde, sondern auch mit wahrer Buße und heiligem Leben.
Ende.
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