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Abends um 8 Uhr kamen wir hier an. Aber es will mir hier gar nicht recht gefallen, lieber Gustav! Die Menschen sind mir alle so fremd, und ich fand noch niemanden, der freundlich gegen mich wäre. Ach! es thut mir so ahnt! Wenn wir nur bald wieder nach Haufe reisen können! Aber jetzt sind die Feinde in unserm Dorfe, und alle Häuser stehen leer. Ach, meine lieben Aeltern sind so betrübt, und besonders die gute Mutter weint fast den ganzen Tag. Guter Gustav! ich bin recht, recht sehr traurig, weil es meine lieben Aeltern auch sind.
Lebe wohl! Wenn nur die Feinde nicht auch,'zu Dir kommen; guter, trauter Gustav! Lebe wohl! Mit brüderlicher Zärtlichkeit Dein
treuer Fritz. Gustav an Fritz.
Mein lieber Fritz!
wie freue ich mich! Sieh, da habeich einen Brief an Deinen lieben Vater gcschrie-

