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ling zu erschleichen, der ihm sonst wohl wäre verweigert worden, wenn die gereitzle mütterliche Eitelkeit den Weg zurWohl- thätigkeit nicht erleichtert hätte. Selbst die Verwandten aus Entlebuch und Emmenthal zogen herbei, Schön Eist anzustau- nen und ihre Glückwünsche darzubringen. Bald aber runzelte Vater Stäffi die Stirne, und sprach eines Tages zu seiner Gefährtin: „Genug der Narrethei! schaust du den Bösen nicht, der uns belauern will? Alt und Jung zieht herbei, und des Waltfahrens wird kein Ende, als läge Sanct Beatus unter meinem Dache. Töchterli wird verhätschelt, Mütterli geblendet. Wahr ist's — der Herr hat der Dirne ein feines Gesichtli verehrt — ich freue mich dessen, und dankte auch fromm. Doch jetzt laß uns sorgen, daß ste brav werde, damit sie uns einst danken könne." Aber da wurde tauben Ohren gepredigt, und Täteli Stäffi mußte oft zanken. — Es war an einem trüben Abend, als er fast unmuthig in den Seespiegel schaute; plötzlich röthete sich der Himmel über Merlingen, und dicke Rauchwolken stiegen auf. Andächtig entblößte er das Haupt, faltete die Hände, und schickte ein-frommes Gebet gen Himmel, den Unglücklichen gött-

