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Im warmen Hauch der jungen FrüblingSa«,' Gepflegt, gestärkt vom weißen Morgenthau. 11 ( *

Nur dich allein; dich sah mein Auge nicht;

Du stiebst den Schwarm der andern, das Gewimmel Des bunten Chors, entziehest dich dem Licht'

Der Fröhlichen und ihrem offnen Himmel Von Felsennacht und Trümmern überdeckt;

Sprich ! welch ein Gram hat dich hieher geschreckt?

So traurig blickst'du , wie gebeugt voni Schmerz, Als hättest du mir auch ein Leid zu klagen,

Und an ein mitempfindend, fühlend Herz Ein Wehmuthwort und Trost darin zu sagen:

Ich liebe dich du blasse Schwärmerin!

Wie zieht nach dir sich meine Seele hin.

Dich schreckt von sich die Welt der Blumen fort. Du hast dich selbst aus ihrem Kreis' verwiesen O dürft ich auch, wie du, den stillsten Ort Zum Aufenthalt des Lebens mir erkiesen,

In mich gekehrt von keinem Tand entweiht.

Fern von dem Schwarm der bunten Eitelkeit.

Dem hohen Ernst und der Beschaulichkeit Würd' an der Hand der Weisheit ich mich weihen:

Im Menschcnlärm und im Getös' der Zeit

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