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Frauenhaar.
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Es war dein Pluto geweiht, und bei den Egyptern schon Bild und Hieroglyphe der Nüchternheit. Die Eigenschaft dieses Krautes, daß es den Rausch vertreibt, wollte man von dem Wiedehopfe gelernt haben, der nach einem übermäßigen Genuß von Weintrauben einen Zweig vom Frauenhaar in den Schnabel nehmen und dann wieder nüchtern weiden soll. Deßhalb wurde dieses Kraut mit einem Wiedehopf in Verbindung gebracht, der es im Schnabel hält, Dild eines Berauschten, der seinen Rausch zu vertreiben und sich wieder nüchtern zu machen sucht,
Da man glaubte, daß es keine Wurzel hätte, nahm man es als Bild eines Mensche», der nur dem Irdischen ergeben ist; oder auch zum Bilde der Höflinge, die, Schmarotzerpflanzen gleich, an den Wänden der Palläste der Fürsten hängen, und im äußern, eitlen Glanze prangend, ohne Wurzeln und Haltbarkeit jeden Augenblick ihren Stur; und die Ungnade des Fürsten befürchten müssen. Da übtigenS

