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Doch sie, von welchen keiner Mitleid spüret,
Schrei'n: --Kreuzig'ihn!« voll Wuth fort, bis es tagt. Der Todesspurch erfolgt, die Jünger weichen;
Selbst Petrus sinkt, im Treubruch, ohne gleichen!
Doch bald erhebt er sich mit Neuethränen
Vom tiefen Abgrund seiner schweren Schuld:
Nun muß er sch'n, wie sie den Herrn verhöhnen,
Und er es trägt mit himmlischer Geduld;
Wie sie ihn geißeln, und mit Dörncrn krönen,
Und er beraubt erscheint der cw'gen Huld,
Als man ihn sieht bei frommer Frauen Klagen Das schwere Kreuz zur Schädelstätte tragen.
Inmitten zweier Schächer muß er sterben;
Er bath noch heiß für seine Feinde dort,
Und ließ den Jünger Mutterlieb' ererben;
Sprach dann die iuhaltschweren'sieben Wort',
Und als die Sonne sich verhüllt — Verderben Der Erde droht — sie bebt in einem fort,
Und selbst des Tempels Vorhang reißt, da schied er: Versöhnend so die süud'ge Menschheit wieder!
Am Abend ward er von dem Kreuz genommen,
Und in ein neugehöhltes Grab gelegt.
»Daß nicht die Jünger ihn zu stehlen kommen,«
Ward es mit einem Felsenblock gedeckt,
Und ringsumher bewacht; doch ach, die frommen,
In deren Brust nur Angst und Schmerz sich regt, Verbargen sich daheim mit all den Seinen:
Die Schöpfung trauert, und die Engel weinen!
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