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Aeltern hießen Euterpius und Abundantia. Sie war die Vorsteherinn eines Frauenklosters, nicht ferne von dem, welches er für Männer auf dem Montecasstno erbaut hatte. (Gregor. IM. Lib. 2. Dialog. C. 33. et 34. Holland, pag. 392. 10. Febr. Sur. pag. 29. 21 Mart.)

XLI. Der heilige Aegydius, soll von Geburt ein Athe- nienser, und der Sohn vornehmer Aeltern gewesen seyn. Die Weltlust zu fliehen, kam er nach Frankreich, und zog sich zuletzt in einen Wald, der im Kirchensprengel von Nismes lag, als Einsiedler zurück, wo ihn der König des Landes auf der Jagd, eine Hirschkuh verfolgend, fand, und wo er ein Kloster, Benedikt. Ordens, stiftete. (Juxta Boiland. pag. 299. et sequ. Auctore Anonymo ex Codicibus Mptis. sex, aliisque apographis, inter se collatis. Jacobus de Vora- gine, in Legendis Sanctorum pag. 170. edit. Venet. de anno 1498.)

XLII. Der heilige Wendelin, entsproß aus königlichem Geblüte in Schottland, und wurde um das Jahr 554 geboren. Aus Liebe zur Einsamkeit entsagte er der Krone und dem Scepter, und zog sich in Westerich in einen Wald zurück, um sich ganz den Andachts­übungen zu weihen. Später wallfahrtete er nach Trier seinen Unterhalt unter Weges erbettelnd; hüthete auf den Antrag eines Edelmannes dessen Schafe, und kehrte dann wieder in seine Einsam­keit zurück, wo er im Jahre 590 in das nicht ferne davon liegende Benediktinerkloster Tholay trat, und dessen Abt wurde. Ehe er starb, entdeckte er dem heiligen Severin, Bischof von Trier, seine Abkunft, der es bis zu des heiligen Wendelins Tode, im Jahre 017, geheim hielt. (Von jenem Kloster, mit Erwähnung dieses Heiligen, spricht Mabillon. 'l'oin. 3. pag. 308. 8. 41. et Tom. 2. pag. 518.)

XLIII. Der heilige Johann der Almosengeber, wurde um die Mitte des sechsten Jahrhunderts zu Amathunt auf der Insel Cypern geboren, und i. I. 008 zu Alerandrien in Aegypten von der Geistlichkeit, einstimmig, zum Patriarchen erwählt. Daß besonders Mildthätigkeit gegen die Armen sein ganzes Leben auszeichnete, deutet schon sein Beiname an. Er starb auf der Rückreise von Con- stantinopel, in seiner Vaterstadt Amathunt, im Jahre 017, nachdem er die Kirche von Alerandrien acht Jahre regiert hatte. (Leontius, Episcopus Neapolis, ex Simeone Metaplirast, id, teste Baronio, a Concil. 2. Nicaeano adprobatum. Sur. pag. 385. de 20. Jan.)

XLIV, Der heilige Lambertus (auch Landebert) zu